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    <subtitle type="html">... denn niemand ist frei, solange wir es nicht alle sind.</subtitle>
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            <name>Wurzel der Freiheit</name>
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        <published>2010-07-11T20:27:53Z</published>
        <updated>2010-07-11T21:27:27Z</updated>
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        <title type="html">Freiheit - Was ist das? (2)</title>
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                Nachdem wir uns bisher auf das konzentriert haben, was keine Freiheit ist, wollen wir jetzt versuchen, uns diesem schwer definierbaren Begriff zu nähern.<br />
<br />
Zu allererst sei gesagt: Es gibt keine „absolute Freiheit“ im Sinne eines Konzeptes, das für alle Menschen übereinstimmt. Eine solche ist damit also auch niemals erreichbar. <br />
Wie bei „heiß“ und „kalt“ gibt es nur Annäherungen – einer ist freier als ein anderer, ein anderer unterliegt mehr Einschränkungen, aber keiner ist „absolut frei“. <br />
Der Weg ist also gewissermaßen das Ziel – Mehr Freiheit für sich selbst und die Gesellschaft zu erringen und zu erhalten ist ein kontinuierlicher Prozess, der nicht an irgendeinem Punkt endet. <br />
<br />
Welche Faktoren machen also Freiheit aus? Man kann grundsätzlich zwei Formen von Freiheit unterscheiden: Die Freiheit von und die Freiheit zu. Erstere bezeichnet einen Zustand, in dem man nicht von außen daran gehindert wird, etwas zu tun, während die zweite, die uns hier interessieren soll, quasi die „innere Freiheit“ darstellt. Sie stellt die Fähigkeit dar, als Individuum bewusst eigenständige Entscheidungen zu treffen und sich nicht den Erwartungen seiner Umwelt oder eigenen Hemmungen und Ängsten zu beugen, wenn sie einen daran hindern, die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen. <br />
Das heißt nicht, dass man immer den Rebellen spielen muss, der sich aus Prinzip widersetzt, sondern dass man das tut, was man wirklich will, und nicht das, was am einfachsten ist oder was von einem erwartet wird. <br />
Auch hier gilt: Man handelt niemals absolut frei, das Handeln wird immer von der Umwelt mit beeinflusst. Man kann nur jederzeit versuchen, bewusst wie möglich zu handeln.<br />
<br />
Sich innerlich zu befreien liegt in der Hand jedes Einzelnen, und damit beginnen kann man jederzeit, unabhängig von der äußeren Lage.<br />
Ohne innere Freiheit ist jede Form von äußerer Freiheit bedeutungslos – wenn man nicht die Fähigkeit besitzt, tatsächlich eigenständig zu handeln, kann man die Möglichkeiten gar nicht nutzen, die man hat, wenn frei von äußeren Zwängen ist. <br />
<br />
Wenn genug Menschen beginnen, sich auf diese Weise innerlich zu befreien, wird sich auch die Gesellschaft verändern. Hingegen zu versuchen, nur die äußeren Umstände zu verändern, ist sinnlos und zum Scheitern verurteilt, wenn die Menschen nicht dafür bereit sind. <br />
<br />
Der Wandel beginnt bei einem selbst. So kann man gleichzeitig auch ein Beispiel für andere sein, ihre Lebensumstände zu hinterfragen und freier zu handeln. 
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            <name>Wurzel der Freiheit</name>
                    </author>
    
        <published>2010-05-14T10:31:21Z</published>
        <updated>2010-05-25T12:09:51Z</updated>
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        <title type="html">&quot;Freie&quot; Meinungsbildung?</title>
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                Wir leben in einem Freiheitsstaat. Wir haben bestimmt Freiheiten, darunter zählt sich die Meinungsfreiheit, die Religionsfreiheit, die Freiheit der Person, Freiheit des Berufs, Vertragsfreiheit […]<br />
<br />
Nehmen wir mal das Beispiel der Meinungsfreiheit. Wir sollten glücklich sein, wir dürfen theoretisch sagen und denken was wir wollen. Steht so ja in Artikel 5 Absatz 1 unseres Grundgesetzes. Die Meinung darf ‚in Wort, Schrift und Bild frei‘ geäußert werden. <br />
Es gibt unabhängige Tageszeitungen, Fernsehsender und täglich äußert man ja auch seine Meinung. In ersteren Beiden sind die Artikel steht’s objektiv verfasst. Die eigene Meinung ist subjektiv, ist ja klar und frei äußern darf man sich auch. Sicherlich.<br />
Doch, ist dies wirklich so? <br />
Die unabhängigen Fernsehsender zeigen Beiträge die zuerst objektiv erscheinen, aber wenn man mal darauf achtet, wie die Bilder aufgebaut sind mit den dazugehörigen Informationen oder aber wenn man sich mal überlegt, was alles gar nicht gezeigt wird, scheint dies dann immer noch so objektiv?<br />
Manipulieren kann man auch, indem man Dinge vertuscht, verheimlicht oder vergisst; ‚rein zufällig‘ natürlich. <br />
Als Beispiel nun das Attentat aus Madrid. <br />
Am 11. März 2004 wurden 2 Pendlerzüge an mehreren Stellen von Bomben getroffen. Dies geschah  in der Nähe des Bahnhofs Atocha. Zwischen 7:39 und 7:41 Uhr waren in den Zügen und Bahnhöfen insgesamt 10 Bomben explodiert. Um 8 Uhr sieht man die beiden Züge und zahlreiche Körperteile und Leichen zwischen Teilen des Zuges auf den Gleisen. 191 Menschen sind ums Leben gekommen. Am 3. April 2004 starb eine Gruppe von Verdächtigen bei einer mysteriösen Explosion. Dadurch seien die Schuldigen des Attentats entweder tot oder in Haft (laut des spanischen Innenministers Acebes). <br />
So eine Aussage wiegt die Menschen in Sicherheit. <br />
Es kam jedoch später raus, dass die Sprengsätze per Handy gezündet wurden. Wenn die Handys angerufen werden, zünden sie die Bomben, statt zu klingeln. Wer hat aber die Handys und Sprengsätze miteinander verkabelt? Keine Idee? <br />
Unser lieber Freund und Helfer. Die spanische Zeitung <em>El Mundo</em> enthüllte einen Ermittlungsbericht der Polizei. Ein Polizist hatte an den Bomben mit gebaut, im Ermittlungsbericht hieße es, dass die Attentäter nicht genügend technisches Verständnis für ein solches Attentat gehabt hätten. <br />
Nun die Frage: Was ist mit diesem Polizist passiert? Der, der 191 Menschenleben auf dem Gewissen hat? Andere, wie die vermutlichen Attentäter des 11.September 2001 wurden gefoltert. Dieser Polizist? Kam er auch nach Guantanamo oder zumindest in ein Gefängnis? Nein. Er wurde erst mal vom Dienst freigestellt. Grund? Wegen Depressionen.<br />
<br />
Andere Zeitungen oder Nachrichtensendungen haben davon natürlich nichts berichtet. Die Hälfte der Geschichte wurde vergessen. <br />
Was hat dies nun konkret mir der Meinungsfreiheit zu tun? Ich würde mir die Frage stellen, wieso die Medien wohl nichts weiter darüber berichtet haben. Zensur? Möglich. Wieso? Damit keine Schwäche an dem Staat sichtbar wird. Egal ob nun Spanien, Deutschland, Großbritannien oder USA, alle diese Staaten wollen die Sicherheit bewahren, doch solche Dinge wie in Madrid passieren so gut wie in jedem Land, zwar unter anderen Umständen und auch in einer anderen Sache, aber das Prinzip ist jeweils gleich.<br />
<br />
<br />
Wir möchten mit diesem Artikel nicht sagen, dass alles falsch ist, was die Medien uns zeigen, sondern dass es immer nur ein kleiner Ausschnitt der Wirklichkeit ist. Um sich selbst eine fundierte Meinung zu bilden, ist es wohl das Bestmögliche, sich vielseitig zu informieren. Nicht immer nur 'den Alltagsbrei' zu sehen, sondern auch mal eine andere Seite zu entdecken. Denn wie gesagt: ganz objektiv kann nie etwas sein. 
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        <link href="http://www.wurzel-der-freiheit.de/index.php?/archives/9-Du-und-ich-und-Wir-In-Freiheit.html" rel="alternate" title="Du und ich und Wir - In Freiheit?" />
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            <name>Wurzel der Freiheit</name>
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        <published>2010-04-10T22:05:56Z</published>
        <updated>2010-04-14T20:26:44Z</updated>
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        <title type="html">Du und ich und Wir - In Freiheit?</title>
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                Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, was Freiheit eigentlich für dich bedeutet?<br />
Bisher waren alle unsere Artikel ‚genormt’. Wir arbeiteten, textlich, auf eine Freiheit hin, auf die in der Natur, oder auch auf den bloßen, geregelten und eingeschränkten Begriff ‚Freiheit’ in unserer Gesellschaft. Heute soll es aber um deine Freiheiten gehen. Ich möchte versuchen, dir, euch die Facetten der Freiheit zu zeigen, die es gibt. Und ich werde dich, euch im weiteren Verlauf meines Textes Duzen, da ich mir recht sicher bin, dass dies angemessen ist, - ich nehme mir quasi diese Freiheit.<br />
Da haben wir schon einen Punkt; Freiheit kann man sich also nehmen?<br />
Ja, kann man, sollte man gelegentlich auch. Die Freiheit, zu gehen, wenn man seine Ruhe braucht, die Freiheit Wasser zu trinken, während alle anderen Cola wollen, oder die Freiheit Spaß zu haben, - trotz allem Leid und Unglück in der Welt.<br />
Vor allem aber sollte man sich die Freiheit auf eine eigene Meinung nehmen und die Freiheit diese auch zu verkünden, - und, - wenn nötig, auch zu verteidigen!<br />
Ich, und ich (denke, ich) spreche hier für Clara und Tobi mit, arbeite auf eine Gesellschaft hin, in der vor allem diese Freiheit vorhanden ist. <br />
In der jeder tut und lässt, was er will. Wir können damit heute anfangen, oder morgen, dass ist die Freiheit, die wir haben, dass zu entscheiden. <br />
Was schränkt dich eigentlich am meisten ein? Meine Erfahrungen mit großen Einschränkungen lagen eigentlich immer in engem Zusammenhang mit dem Gesetz. Aus welchem Grund lassen wir uns von solch einem Regelwerk so sehr eindämmen, in allem? Ich zumindest für meinen Teil bin der Überzeugung, dass wir mindestens genauso gut auch ohne unsere dicken, schweren und verstaubten Gesetzesbücher leben könnten. Natürlich können wir jene nicht von heute auf morgen weglegen und alles läuft wie am Schnürchen. Der Mensch muss sich an Freiheiten gewöhnen. <br />
Wenn die Regierung heute Abend alle Gesetze aufheben und sich anschließend selbst auflösen würde, würdest du morgen früh aufstehen und als erstes jemanden umbringen, weil es nun nicht mehr verboten ist? Würden deine Nachbarn, deine Freunde, deine Familie dies tun? Wahrscheinlich nicht, oder? <br />
Natürlich würde es auf Dauer irgendwann passieren, aber niemand würden jemanden töten, bloß weil es nicht mehr ‚verboten’ ist und niemand mehr kommt und sagt ‚Duh, duh, duh, böser Junge,’, bzw ‚böses Mädchen!’ <br />
Unsere Gesellschaft müsste etwas sensibeler werden, für den einzelnen, für die Gruppe, aber das wird geschehen, wenn wir etwas mehr miteinander reden, uns gegenseitig besser zuhören, aufmerksamer Leben, uns gegenseitig helfen.  <br />
Natürlich werden wir niemals völlig frei sein, - dazu ist der Mensch nicht gedacht, - weil er kein Einzelgänger ist, der Mensch wird sich immer zu einem geringen Teil verpflichtet fühlen, seinen Genossen_innen zu helfen, aber wäre es nicht schön, wenn meine Freiheit bis an deine reichen würde? Wenn wir uns alle Freiheiten nehmen könnten, die wir brauchen? <br />
<br />
<br />
 
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        <published>2010-03-09T18:55:50Z</published>
        <updated>2010-03-15T14:59:13Z</updated>
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        <title type="html">Freiheit und Natur</title>
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                Es ist kein Zufall, dass die ersten Beispiele von Personen, die ihr Leben in Freiheit gestaltet haben, solche sind, die die Natur als ihr Zuhause gewählt haben. Der Einfluss der modernen, produktionsorientierten Konsumgesellschaft ist fast allgegenwärtig. Menschen, die innerhalb ihrer Schranken nach Freiheit streben, sehen sich einer gewaltigen Herausforderung gegenüber und verlieren allzuleicht den Mut oder gar den Glauben, eine freie Gesellschaft wäre möglich. Der einzige Ort, der sich ihrem Einflussgebiet entzieht, ist die freie Natur. Frei kann man nur sein, wenn man aktiv an der Schaffung der Gesellschaft, in der man lebt, beteiligt ist und nicht von ihren starren Institutionen beherrscht wird. Das ist aber nur möglich, wenn die Gesellschaft nicht so groß wird, dass sie eine zentralisierte Verwaltung wie einen Staat benötigt, um existieren zu können, was ein naturnahes Leben nahelegt. <br />
<br />
Die Entwicklung von Massengesellschaften war auch immer mit der Entstehung fester hierarchischer Strukturen verbunden. Aus den zumeist egalitären, non-hierarchischen Jäger-und-Sammler-Gesellschaften entwickelten sich mit zunehmender Größe der Gemeinschaft größere Stämme und damit auch Hierarchien um die gewachsene Population zusammenzuhalten. Einen vorläufigen Höhepunkt findet diese Entwicklung in der heutigen Industriegesellschaft, in der die meisten Menschen von ökonomischen Gegebenheiten in ihre Rollen gezwängt werden. <br />
Eine freie Gesellschaft kann nur dort existieren, wo sich jeder Einzelne direkt, ohne vermittelnde Instanzen wie „Vertreter des Volkes“, in die Gesellschaft einbringen kann und Entscheidungen im Konsens getroffen werden, also keine Herrschaft der Mehrheit besteht. Aber auch das ist kein Garant dafür, dass die Menschen in einer solchen Gesellschaft frei sind, denn im Gegensatz zu dieser äußeren Art der Freiheit, also der Abwesenheit von externen Zwängen, muss man sich auch innerlich freimachen von der Konditionierung, die man im Laufe seines Lebens antrainiert bekommen hat. <br />
<br />
Man muss die autoritären Regeln der modernen Gesellschaft erst verlernen, bevor man sich daran macht, eine bessere Gesellschaftsordnung aufzubauen, egal, ob diese in der Natur oder im Kontext der modernen Zivilisation entstehen soll - alles andere ist aussichtslos und kann nur die Fehler der Vergangenheit wiederholen. <br />
Niemand ist bei diesem Vorhaben ein besserer Lehrmeister, als die unberührte Natur, die sich, wenn sie belassen wird, wie sie ist, perfekt selbst reguliert.<br />
 
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        <link href="http://www.wurzel-der-freiheit.de/index.php?/archives/6-Freiheit-in-der-Natur-Christopher-McCandless.html" rel="alternate" title="Freiheit in der Natur - Christopher McCandless" />
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        <published>2010-02-23T16:56:00Z</published>
        <updated>2010-03-14T20:36:30Z</updated>
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        <title type="html">Freiheit in der Natur - Christopher McCandless</title>
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                Wir haben vor, euch in nächster Zeit ein paar Beispiele von Menschen zu zeigen, die ihr Leben in Freiheit leben oder gelebt haben. Den Anfang soll das Zusammenspiel von Freiheit und Natur darstellen. Die Person, die wir euch vorstellen möchten, ist Christopher McCandless. <br />
<br />
Christopher McCandless ist in einer wohlhabenden Familie im US-Bundesstaat Virginia aufgewachsen. Sein Vater forderte von ihm ein gutes Studium, welches er auch absolvierte.  Er lehnte Reichtum strikt ab, arbeitete bei einem Fotokopieservice und lieferte Pizzen aus. Er vertrat stets seine Meinung in Diskussionen, ob in seiner Freizeit, seiner Familie oder während seinem Studium.  Durch seine radikale freiheitliche Einstellung wollte er nach der High School Waffen nach Südafrika schmuggeln, um dort die Rassentrennung zu bekämpfen. Er verteilte in ärmeren Stadtteilen Essen und schrieb in der Schule Aufsätze über die Ungerechtigkeit in der Welt.<br />
<br />
Er hatte große Interesse an den Werken von Leo Tolstoi, Henry David Thoreau und Jack London. Durch Tolstoi kam ihm er Gedanke zu einem Leben in Keuschheit und ohne Wohlstand. Er wollte unabhängig von Geld sein. Thoreau schrieb in seinen Büchern über das natürliche Leben und durch Jack London war Chris fasziniert von Alaska.<br />
<br />
Nach der High School fuhr er ein Jahr lang durch die ganze USA, kam jedoch pünktlich zum Start seines Studiums an die Emory University in Atlanta zurück. Nach seinem Studium, welches er mit Bravour abschloss, spendete er seine Ersparnisse von $24.000 an die Hilfsorganisation Oxfam International. Außerdem zerschnitt er seine Kreditkarten und seinen Ausweis. Er benannte sich neu: Chris hieß ab sofort Alexander Supertramp.  Er machte sich auf den Weg nach Alaska, nur mit seinen Büchern, einem Gewehr, einem Schlafsack, einem Zelt und weiteren kleinen Sachen. Auf seiner Reise nach Norden jobbte er gelegentlich, da er nicht ganz ohne Geld überleben konnte. Er traf verschiedene Menschen auf seinem Weg nach Alaska, zu denen er auch versuchte Kontakt zu halten, wenn es denn ging. Bei seiner Familie hat er sich allerdings nie gemeldet.<br />
<br />
Per Anhalter gelangte Alex nach zwei Jahren nach Fairbanks, Alaska. Er schickte letzte Postkarten und Briefe ab, bevor er sich in der Uni-Bibliothek ein Buch über Beeren, Früchte und Pflanzen auslieh und sich auf den Weg in die Wildnis machte. Er fand einen Bus, den er in seinen Aufzeichnungen ‚Magic Bus‘ nannte. Alexander überlebte eine Weile dort, allerdings verlor er sehr viel Kraft und nahm auch stark ab. Als er umkehren wollte, konnte er den Fluss nicht mehr überqueren, da er durch den getauten Schnee tiefer, breiter und reisender geworden war. Als er bei dem Versuch, den Fluss zu überqueren, fast sein Leben verlor, kehrte Alexander zum Magic Bus zurück. Er starb vermutlich am 18. August 1992. Seine Todesursache ist nicht geklärt.<br />
<br />
Empfehlenswert:  ‚Into the Wild‘ und das passende Buch ‚In die Wildnis‘, Beides ist spannend gestaltet und lässt einen am Leben von Christopher McCandless teilnehmen.<br />
<br />
 <br />
<br />
<a href="http://www.fluter.de/de/stars/aktuell/8066/?tpl=162" title="Hier">Hier</a> findet ihr auch weitere Beispiele von Menschen, die naturverbunden und frei leben.<br />
<br />
<br />
 
            </div>
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        <link href="http://www.wurzel-der-freiheit.de/index.php?/archives/4-Freiheit-Was-ist-das.html" rel="alternate" title="Freiheit - Was ist das?" />
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            <name>Wurzel der Freiheit</name>
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        <published>2010-01-26T22:24:04Z</published>
        <updated>2010-01-30T01:19:09Z</updated>
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        <title type="html">Freiheit - Was ist das?</title>
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                Freiheit – ein großer und gern genutzter Begriff, aber wie viele Menschen haben sich Gedanken darüber gemacht, was Freiheit eigentlich bedeuten kann und sollte? <br />
Zumindest sind sich die meisten Menschen darüber einig, dass Freiheit ein wünschenswertes Gut ist, aber was steckt hinter der Phrase?<br />
<br />
Ist Freiheit, wenn man zwischen Marke A, B und C auswählen kann, unbewusst über die subtile Manipulation, der man ausgesetzt ist? Oder ist es echte Freiheit, wenn man als schlecht bezahlter Arbeiter die „Freiheit“ hat, zwischen Lohnsklaverei und Arbeitslosigkeit zu wählen? Viele Menschen würden diese Fragen wohl mit „Ja“ beantworten, denn es findet ja keine direkte körperliche Gewalt statt, mit der eine Entscheidung erzwungen wird. <br />
<br />
Aber hier wird die Möglichkeit, innerhalb eines geschlossenen Systems zwischen klar definierten Alternativen zu wählen, mit wahrer Freiheit verwechselt – diese würde nämlich die Abwesenheit eben eines solchen Systems bedeuten, dass die persönliche Autonomie einschränkt, indem es die Vielfalt möglicher Handlungen auf ein kleines, kulturell anerkanntes Minimum reduziert. <br />
<br />
Dass dieser „kleinste gemeinsame Nenner“ keinesfalls eine sinnvolle und menschliche Anpassung an das Zusammenleben in der Gemeinschaft darstellt, zeigt das allgemein gesellschaftlich anerkannte Handeln von Unternehmern, dass auf einer geradezu militärisch-strategischen Denkweise aufbaut (man beachte, wie viele Bücher über Militärstrategie als „Handbuch“ für Manager und dergleichen verwendet werden, wie die „Kunst des Krieges“ von Sunzi). <br />
Erfolg ist hier immer Erfolg aus Kosten anderer und wird nicht daran gemessen, wie man sich im Verhältnis zu eigenen früheren Leistungen verbessert hat, sondern wie effektiv man den vermeintlichen „Feind“ am eigenen Erfolg hindert. <br />
<br />
Und diese von Konkurrenz geprägte Denkweise ist nicht für Geschäftsleute reserviert, sie herrscht in allen gesellschaftlichen Institutionen wie Schule, Arbeitsleben, ja sogar in der Erziehung, vor. <br />
Man hat seinen Platz in der Gesellschaft, je nach dem, wie effektiv man  dabei war, andere zu übertrumpfen, einzunehmen und nicht zu hinterfragen. <br />
<br />
Fördert ein solches System echte Freiheit oder nur ein destruktives Denken, in dem die gesellschaftlich schlechter Gestellten, sei es aufgrund schlechterer Leistungen in ihrem früheren Schulleben, mangelnder Bereitschaft, sich in dieses menschenfeindliche System zu integrieren, oder wegen anderer Faktoren wie ihrer Herkunft und Hautfarbe diskriminiert und als Arbeitskraft ausgenutzt werden, was dann Marktwirtschaft heißt?<br />
Ein System, in dem für wahrlich Andersdenkende keine Möglichkeit besteht, außerhalb dieses einengenden Horizontes ein erfülltes Leben ohne Existenzängste zu führen? <br />
<br />
Die Beantwortung dieser Frage sei jedem Leser selbst überlassen.<br />
<br />
<br />
 
            </div>
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            <name>Wurzel der Freiheit</name>
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        <published>2010-01-26T21:59:31Z</published>
        <updated>2010-01-28T19:59:11Z</updated>
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        <title type="html">Unser Logo</title>
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<br />
Unser Logo soll symbolisieren, dass man die Einschränkungen, die man hat, aufheben kann. <br />
<br />
Der Baum sprengt die beiden Kreise auf, indem er wächst. Wenn wir alle über unsere Freiheit nachdenken, diskutieren, und uns überlegen, wie wir zu dieser Freiheit gelangen können, können wir auch als Gemeinschaft wachsen und Wege zur Befreiung finden. Unsere Wurzeln finden wir in der jetzigen Gesellschaft. Wir reden und diskutieren darüber, was Freiheit eigentlich ist, was sie einschränkt, und wie wir echte Freiheit erlangen können. <br />
<br />
Wir können uns zusammentun und andere zum Nachdenken bringen - dann werden wir unsere Beschränkungen aufheben können und gemeinsam frei sein, denn niemand ist frei, wenn wir es nicht alle sind.<br />
<br />
 
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        <published>2010-01-26T21:47:38Z</published>
        <updated>2010-01-26T22:28:18Z</updated>
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        <title type="html">Über uns</title>
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                Wer sind wir eigentlich? (Nicht, dass ihr noch denkt, das wüssten wir nicht… wir wissen das ziemlich genau, nur ihr halt noch nicht, das wird sich jetzt aber ändern.)<br />
Alles in allem sind wir drei junge Menschen, zwei Mädels und ein Junge - genauer: Tobi, Clara und Meli - die unzufrieden sind mit der Welt, die mehr Gerechtigkeit wollen, für alle. Und vor allem eines: Freiheit, und jene in jeglichen Weisen und Varianten und ohne Einschränkungen.<br />
<br />
Und so haben wir uns überlegt, dass wir irgendwo anfangen müssen, etwas zu tun, um die Welt besser zu machen… Und da kam uns die Idee eines Blogs, welchen ihr jetzt hier vor euch seht. Im Prinzip arbeiten wir wie eine kleine Redaktion zusammen, immer sonntags treffen wir uns, besprechen, diskutieren, einigen uns auf den Artikel für die nächste Woche und einer schreibt. Vielleicht sind wir doch ein wenig anders. Wir sind nämlich nicht demokratisch. Sprich, es gilt kein ‚Zwei gegen Einen’-Votum. Wenn zwei dafür sind, aber einer dagegen, dann suchen wir uns (und wenn es Stunden dauert), einen Kompromiss, etwas, zu dem wir dann zu dritt sagen können, dass es genau so, und nicht anders, sein soll. <br />
<br />
Auch, wenn unter den einzelnen Artikeln kein einzelner Name stehen wird, und auch, wenn wir homogen auftreten werden, wollen wir nicht wie ein Einheitsbrei wirken. Jeder, beziehungsweise jede, von uns will Freiheit. Und da kann man schon sagen, dass wir drei Persönlichkeiten sind, Freiheit sind bei uns drei verschiedene Begriffe und hat drei verschiedene Definitionen. <br />
Aber das Wichtige ist, wir haben ein gemeinsames Ziel (ja, Freiheit!), und wie wir dort hinkommen werden, werden wir sehen, zu allererst wollen wir einige von euch überzeugen, diesen Weg mit zu beschreiten! <img src="http://www.wurzel-der-freiheit.de/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /><br />
<br />
In den kommenden Wochen werden wir noch kleinere Beiträge zu uns selber als einzelne Personen hinzufügen, aber das hier sollte erst einmal gesagt sein. <br />
<br />
<br />
 
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        <published>2010-01-25T23:00:00Z</published>
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        <title type="html">Impressum</title>
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